Visitenkarte und Schaufenster
Der Schaukasten ist der Klassiker unter den Kommunikationsmitteln und dient als und Visitenkarte und "Schaufenster" einer Kirchengemeinde.
Schaukästen können mit guten Ideen, ein wenig Kreativität und den richtigen Arbeitsmitteln aufmerksam und neugierig machen - auf die Gemeinde, auf dem Glauben, auf die Kirche. Beim Schaukasten zählt der erste Eindruck. Innerhalb weniger Sekunden entscheiden Vorübergehende, ob sie stehen bleiben oder nicht.
Tipps
Gelungene Schaukasten-Gestaltungen leben von einer Text-Bild-Kombination, die ins Auge fällt.
10 Gestaltungstipps
1. Ein Thema statt Pinnwand
In jedem Schaukasten kann nur ein Thema mit einer graphischen Gestaltung untergebracht werden. Dafür sollten mindestens 2/3 des Kastens zur Verfügung stehen. Wählen Sie nicht nur binnenkirchliche Themen.
Weitere Informationen der Gemeinde können im verbleibenden Teil übersichtlich zusammengefasst werden.
2. Blickfang schaffen
Der Schaukasten braucht einen Blickfang: Ein großes Foto, ein graphisches Motiv, ein Slogan. Großflächige Gestaltungen erzeugen Aufmerksamkeit. Die Gestaltungselemente müssen klar sein. Ein großes Bild ist besser als viele kleine. Der Blickfang "Eye-Catcher" sollte aus 10 Meter Entfernung erkenbar sein.
3. Die Tiefe nutzen
Zur Gestaltung eignen sich gut Schaukästen mit 7-10 cm Tiefe. Dann können verschieden Ebenen wirken und es kann dreidimensional gestaltet werden. Plastisch gestaltete Schaukästen machen neugierig.
Stellen Sie Gegenstände in de Schaukasten, erhöhen Sie Bildmotive oder Schriften mit Styropor, lassen Sie Gegenstände mit einer Nylonschur frei schweben.
4. Kurze Texte
Verwenden Sie kurze Texte und große Schriften. Setzen Sie nur wenige Schrifttypen ein. SChaukasten-Texte werden im vorbeigehen wahrgenommen. Sie sollten daher kurz und einprägsam sein.
5. Weniger ist mehr
Beschränken Sie sich bei Formen und Farben. Zwei bis drei Farben reichen oft aus. Gönnen Sie dem Betrachter freie Flächen.
6. Plakate mit der Schere angucken
Plakate werden erst dann ein Hingucker, wenn Sie kreativ bearbeitet sind. Verwenden Sie daher nur einzelne Elemente eines Plakats für den Schaukasten. Schneiden Sie Teile aus und ergänzen es mit großen Schriften und Gegenständen.
7. Aktuell
Wechseln Sie die Gestaltung direkt aus, nachdem das Ereignis vorbei ist. Veraltete Ankündigungen machen keinen guten Eindruck.
Wenn noch keine neue Gestaltung vorbereitet ist, kann eine regelmäßig wiederkehrende Zwischengestaltung (Jahreslosung, allgemeine Gottesdienst-Einladung) diese Zeit überbrücken.
8. Licht lockt Leute
Der Schaukasten sollte möglichst über eine Beleuchtung verfügen. Das erzeugt von Herbst bis Frühjahr zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Beleuchtung kann durch Zeitschaltuhr oder Dämmerungsschalter geregelt werden.
9. Absender
Jeder Schaukasten braucht einen Absender. Dazu dient die Schriftblende und/oder eine Information mit Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten des Gemeindebüros.
10. Eine neues Gesicht
Nach 2-4 Wochen sollte die Schaukastengestaltung verändert werden. Wenn Sie dem Schaukasten regelmäßig ein neues Gesicht geben und mit einer kreativen Gestaltungen überraschen, vermittelt dies einen aktiven Eindruck vom Gemeindeleben.





